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Geschichte der Disturbia Würzburg

Die Geschichte der BurschInnenschaft Disturbia geht zurück auf das Jahr 8 n. Chr., als Bernd Cäsar (geb. Möller) auf dem Gebiet der heutigen Residenz eine Blockhütte baute. In ihr schmiedete er den Plan, zum größeren Ruhme Roms eine BurschInnenschaft, die Disturbia, zu gründen. Das Dokument von jenem 25.9.8 (n. Chr.) ging leider verloren und auch einige wenige unseriöse Historiker zweifeln an dessen Existenz. Trotzdem machte sich eine kleine Gruppe Würzburger Burschinnen und Burschen auf den Tag 2000 Jahre später, also am 25.9.08 (n. Chr.) daran, Bernd Cäsars Traum wahr werden zu lassen.

Bernd Cäsar war ein großer römischer Staatsmann, dessen Reputation ihm Ansehen weit über die römischen Grenzen hinaus einbrachten. Sogar die eher zurückgebliebenen Germanen konnten sich seiner Ausstrahlung nicht entziehen, als er den Fokus seines Schaffens auf das Gebiet des heutigen Würzburgs verlagerte. Unter anderem geht die heutige Folge der Gezeiten auf ihn zurück, weshalb auch heute noch in der Disturbia der Posten des "Herrn der Gezeiten" besteht. Mit Jupiter (heute einfach "Gott") pflegte er einen regen Briefwechsel, in dem auch die Disturbia bereits in Grundzügen erwähnt wird.
Darüber hinaus machte Bernd Cäsar bahnbrechende Fortschritte in der Mathematik (einige behaupten, er habe die natürlichen Zahlen erfunden) und in der Staatstheorie und den Sozialwissenschaften. Sein revolutionäres Manuskript über die gesellschaftliche Akzeptanz von Eichhörnchen ist leider über die Zeit verloren gegangen, wer jedoch in die Ehre kommt seine Herleitung der Weltformel lesen zu dürfen, wird die Parallelen zum großen Werk Alan Sokals, Die Grenzen überschreiten: Auf dem Weg zu einer transformativen Hermeneutik der Quantengravitation, kaum leugnen können.

Wir, die Burschinnen und Burschen der Disturbia zu Würzburg, sehen unser heutiges Arbeiten und Studieren in der klaren geistigen Tradition des Schaffens unseres Gründervaters Bernd Cäsar. Wir studieren in gemeinsamen Sitzungen so häufig wie möglich seine Schriften, sofern diese die 2000 Jahre im Keller der Blockhütte Bernd Cäsars leserlich überstanden haben.

Wir sind ganz normale Burschinnen und Burschen, die in Gemeinschaft studieren möchten und sich dabei an unseren Grundsätzen „Edere, Bibere, Spirare!“ orientieren. Wir sind eine Farben tragende und fakultativ-sahneschlagende Verbindung. Unsere Farben sind Blau mit weißen Herzchen. Besonderen Platz findet bei uns die freie Meinungsäußerung, auch abseits der gesellschaftlich oder studentisch anerkannten Grenzen. Sie ist für uns untrennbar mit unseren Zielen verbunden. Noch sind wir nicht Mitglied eines Dachverbandes, denken aber über die Gründung unseres eigenen Verbandes, der „Vereinten BurschInnenschaften“ (VB) nach, unter der sich alle BurschInnenschaften der Welt verbinden können.